top of page

SAC Wanderskala überarbeitet


Mit dem Ziel, die Sicherheit beim Bergwandern zu erhöhen hat der SAC 2023 seine Skala überarbeitet.


Die neue Wanderskala sollte mit grafischen Elementen und einfacheren Formulierungen lesbarer und verständlicher werden und vor allem die Realität im Gelände besser abbilden. Dieser Beitrag zeigt die Unterschiede auf.


Was ändert sich

  • Die Formulierungen wurden angepasst, um die Verständlichkeit und Lesbarkeit zu erhöhen.

  • In der Spalte Grad wird nicht mehr von Wandern, Bergwandern usw. gesprochen sondern es gilt nur noch der Grad (alt: T2 Bergwandern, neu T2)

  • Fliessende Übergänge: Die Wanderweg-Kategorien (gelb, rot, blau) in der Spalte Weg/Gelände sind nicht mehr scharf abgegrenzt einzelnen T-Graden zugeordnet, sondern fliessen ineinander über, was die Realität im Gelände besser abbildet. Um dies zu betonen, wurde die Spalte Weg/Gelände umbenannt in „typisches Gelände und mögliche Schwierigkeiten“ und ergänzt mit der Spalte „Falls markiert“. Hier sind die Weg-Farben (gelb, weiss-rot-weiss, weiss-blau-weiss) fliessend dargestellt, d.h. ein weiss-blau-weisser markierter Weg ist nicht mehr automatisch T4 sondern kann, je nach Gelände auch als T3 gelten, oder ein weiss-rot-weisser Abschniss kann als T4 betrachtet werden. Hier die Unterschiede:

  • Die Angaben zur erforderlichen Ausrüstung wurden entfernt.

  • Die bisherigen Beispieltouren wurden durch neue, zeitgemässe Beispiele ersetzt.

Wanderskala und Recht bei Bergunfällen

Die Risikoaktivitäten-Verordnung (RiskV) des Bundesamtes für Sport BASPO verweist auf die Wanderskala. Die SAC-Wanderskala dient somit als Rechtsgrundlage, insbesondere bei Untersuchungen und Expertisen zu Bergunfällen. Die RiskV wird voraussichtlich zwischen 2024 und 2025 revidiert. D.h. bis die revidierte RiskV gilt, kann sowohl die alte als auch die überarbeitete Wanderskala als Planungsgrundlage verwendet werden.


Grundlagen:


 
 
bottom of page